Qualifikation eines Katzenpsychologen

Katzenpsychologie und Tierpsychologie – Ausbildung

Der Begriff Katzenpsychologe und auch die Katzenpsychologie ist in Deutschland nicht geschützt, bzw. die Ausbildung erfolgt nicht unter einem staatlichen „Dach“ wie wir es von einem Universitätsstudium kennen. Daher ist die Titelbezeichnung auch „zertifizierter Katzenpsychologe“ und nicht „Diplom-Katzenpsychologe“ .
Das heißt, wenn eine gute Ausbildung vorliegt. Oftmals werden Dienste ohne Ausbildung angeboten, somit wäre dann die Definition „zertifiziert“ nicht korrekt.
Ich persönlich halte es für wichtig eine gute Ausbildung an einem namenhaften Institut zu haben, allerdings kann diese allein bei weitem nicht die Erfahrung im Zusammenleben  mit Katzen und mit ihrem Umgang ersetzen.
Erst die Erfahrungen aus unsere Praxis vervollständigen die Ausbildung und lassen uns in der Qualität unserer Arbeit wachsen.

Welche Ausbildung hat der Katzenpsychologe?

Eine gute und fundierte Ausbildung:
– Qualifizierte Dozenten
– Ausbildungszeit schwankt zwischen 2-4 Jahren in Abhängigkeit von der Anzahl der  geforderten Vorlesungen und Präsenzseminaren
Mehrwöchiges Praktikum im Tierheim, beim Tierpsychologen oder anderen Stätten.

Lehrinhalte (wenn es eine „runde“ und vollständige Ausbildung ist):
•  Normalverhalten der Katze
•  Pathologisches Verhalten der Katze
•  Ethologie und Psychologie der Katze
(Die Psychologie umfasst hier im Übrigen ebenso das Wissen um die menschliche
Psyche, wenngleich der Katzenpsychologe natürlich keinen Humanpsychologen ersetzt!).
•  Individualentwicklung der Katze
•  Interaktions- und Kommunikationstraining Mensch-Katze
•  Kommunikation und Sprache der Katze

– Ggf. weiterreichende Ausbildung und Wissen zu gleichen Themen beim Pferd und beim Hund.

Abschluss:

 theoretische Fachprüfung in den Bereichen Ethologie und Tierpsychologie

(wir sehen schon, dies ist NICHT ein Fach, sondern es sind zwei unterschiedliche)

Mündliche Fachprüfung zu einer Auswahl an bestimmten Themen

Abschlussarbeit zur Erlangung des Zertifikats.
Solch eine Abschlussarbeit unterstreicht die Qualität der Ausbildung, da die Studenten sich abschließend intensiv mit einem Thema zur „Katze“ auseinandergesetzt haben.

Das Wichtigste für Sie: Sie und die Katze sollten sich bei dem jeweiligen Verhaltenstherapeuten wohlfühlen und ein gutes sowie vertrauensvollens Gefühl entwickeln können.
Dann klappt es auch mit der Zusammenarbeit und der Lösung! 🙂