Katzen erziehen – Katzentrainer ist kein Katzenpsychologe

Katzenpsychologie heißt Katzenverhalten und Katzensprache verstehen und darauf aufbauen

Ein Katzentrainer arbeitet anders als ein Katzenpsychologe bzw. Tierpsychologe oder Verhaltenstherapeut. Oftmals bezeichnen sich Katzentrainer jedoch leider missverständlich auch als Katzenpsychologen. Katzenpsychologen werden immer mit Ihnen beiden, also dem Katze-Mensch-Gespann, arbeiten und nicht wie ein Trainer einfach Übungen vermitteln, welche bestimmte Verhalten antrainieren, bzw. abtrainieren sollen.
Ein Tiertraining ist Ethologie keine Tierpsychologie. Dies sind zwei unterschiedliche Dinge.
Und es ist leider nicht mehr als ein ab“trainieren“ von Problemen, wenn die Psyche also das Wesen der Katze nicht erfasst wird. (Hier liegt auch ein großes Risiko und Missverständnis des Clickertrainings, aber dies nur am Rande).
Das Katzenwesen in seiner Ganzheit zu erkennen erfordert einen anderen Angang und vielleicht fehlt vielen Katzentherapeuten einfach die Ausbildung dazu, bzw. der Zugang zu der Psyche des Tieres.
Die Lösung bleibt oberflächlich und das eigentliche Thema, welches hinter dem Verhalten liegt bleibt bestehen und die Katze wird es zukünftig auf andere Art und Weise aus-drücken.
Sie können sich das bildlich wie ein Porträt vorstellen. Ein Zeichner wird zunächst zwei Ohren, Nase, Mund und zwei Augen zeichnen. Dieses finden wir bei allen Menschen und Katzen vor.  Und macht zunächst nicht das Besondere unseres Individuums aus. Die Dinge aber, die ein Gesicht von anderen Menschen oder eben der Katzen untereinander unterscheiden machen das Besondere aus. Die Details der Stirn, der Falten, usw. sind das Individuelle.

Ziel des Katzenpsychologen ist das Erkennen des individuellen und ganzheitlichen Katzenwesens.