Katzenpsychologe? Katzenpsychologie? Sind Katzi und ich verrückt?

Spiegel der Seele

Spiegel der Seele

Fürs Ohr: Hörprobe zum Begriff „Psychologie“  Psyche – ein sympathischer Begriff

Nein, natürlich sind weder Sie noch der Stubentiger verrückt! 🙂 Genau wie in der Humanpsychologie gibt es zum Wohle von Katze und Mensch die Tierpsychologie bzw. Katzenpsychologie. Die Verhaltenstherapie ist kein nebulöses Feld zur Bearbeitung von Problemverhalten und Katzen auf der Couch, sondern ganz bodenständige Arbeit mit der Katze, ihrem Verhalten und ihren Bedürfnissen und natürlich auch mit Ihnen als Mensch. Denn auch Ihr Verhalten beeinflusst das gemeinsame Zusammenleben ebenso wie das Katzenverhalten.

Es liegt nach wie vor in der Natur des Umfelds, dass das Thema Psychologie und ganz besonders die für Tiere als etwas „anders“ empfunden werden. Leicht entsteht der Eindruck des „was in die Klapse? Und dann noch das Haustier? Ist doch verrückt!“
Bleiben Sie bitte entspannt, genau wie die tierpsychologische Arbeit bei Pferden oder Hunden erfolgen kann, funktioniert dies auch mit Katzen. Nur, dass dies leider noch nicht so bekannt ist und somit eine eher unklare Vorstellung davon herrscht.

Die Arbeit von Monty Roberts mit Pferden ist allen Menschen ein Begriff. Das geht sogar so weit, dass sein Leben bereits verfilmt wurde. Kein Mensch kommt heutzutage auf den Gedanken, es als verrückt zu empfinden, wenn man einen Pferdepsychologen konsultiert oder einen Hundetrainer wie Martin Rütter. Ebenso wird es über kurz oder lang ganz normal sein, einen Katzentherapeuten bzw. Katzenpsychologen zu konsultieren.

Einige vermeiden bewusst, den Begriff „Psychologie“ und ersetzen diesen durch einen anderen Ausdruck.
Doch egal wie man es dreht und wendet, es gibt keinen besseren Fachausdruck zur Bezeichnung der Katzenpsychologie. Da nur dieser Begriff im vollen Umfang erfasst, um was es eigentlich geht, nämlich um das GesamtWESEN.