Rolliger Kater Kastration Kryptorchismus Hoden Bauchraum

Kastration Katzen Kater – ein brennendes Thema bei Hoden im Bauchraum

Wow! Der Artikel Rolligkeit trotz Kastration hat mächtig Reaktionen gebracht. Ein offensichtlich wirklich brennendes Thema. Rollige Katzen als auch ihre Halter werden mit diesem Problem alleingelassen, Zweifel an einer unvollständigen Kastration mit „kann nicht sein“ abgetan. Aber doch, es kann eben doch sein, dass Katze und Kater nicht vollständig kastriert sind und rollig sind! Aufgrund des regen Interesses jetzt ein zweiter Artikel zum Thema, diesmal kommen wir zu den rolligen Katern und einer der Hauptursachen für unzureichende Kastration: Kryptorchimus Katerhoden im Bauchraum …

Harnmarkieren mein Kater pinkelt überall hin, mein Kater ist rollig trotz Kastration – ist ein großes Thema bei Katzen. Ein Großteil der geplagten Katzenhalter in meiner Praxis kommen mit diesem Problem. Ursachen dafür sind sehr vielschichtig, eine mögliche Ursache KANN eine unvollständige Kastration – besonders bei Katern – sein. Heutzutage werden die Kater entweder durch „Frühkastration“ in der 6. bis 14. Lebenswoche oder in der Geschlechtsreife, 5.bis 12. Monat, kastriert. Wie bereits beschrieben „Rolligkeit trotz Kastration“ werden durch Kastration dem Kater die Hoden entnommen. Dies geschieht durch eine geschnittene Öffnung im Hodensack. Die Hodensäcke bleiben erhalten und von außen betrachtet bleibt offen, ob kastriert oder nicht kastriert.

Rolligkeit nur bei Katzen

Fachlich trifft der Begriff Rolligkeit übrigens ausschließlich für weibliche Katzen zu, er bezeichnet die zeitlich begrenzte Paarungsbereitschaft der Katze. Da Kater immer geschlechtsreif sind und dies nicht auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt ist, trifft die Bezeichnung nicht auf Kater zu.
Umgangssprachlich werde ich hier dennoch die Bezeichnung rolliger Kater verwenden.

Soweit zum Verständnis der Kastration. Doch warum gibt es rollige Kater trotz Kastration, warum sexuell bedingtes Harnmarkieren trotz Kastration?

Eine bekannte Ursache:

Kryptorchismus – Hodenhochstand, Hoden im Bauchraum, ein genetisches Problem

Kryptorchismus bezeichnet den Umstand, dass sich die Hoden nicht im Hodensack befinden. Normalerweise steigen die Hoden bis ca. 8. Lebenswoche in den Hodensack ab. Bei Kryptorchismus des Katers steigen die Hoden jedoch nur teilweise durch die Bauchhöhle/Leistenkanal ab. Es liegt ein unvollständiger Hodenabstieg vor. Zwar befinden sich die Katerhoden bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt im Hodensack, jedoch sind sie sehr klein und können noch für einige Zeit in den Leistenkanal hochgezogen werden. Dies ist ein genetisches Problem, welches beide Elternkatzen vererben können, jedoch immer über die männliche Linie. Häufig tritt es bei Perser Katern auf. Es können beide oder nur ein Hoden betroffen sein. Kater bei denen dieses Problem einseitig auftritt werden im allgemeinen aus der Zucht genommen, beidseitiger Kryptorchismus bedeutet Unfruchtbarkeit.

Symptome und Diagnose Kryptorchismus

Es gibt kaum Unterschiede im Verhalten der Kater zu nicht Kryptorchiden. Jedoch kann das Sexualverhalten ausgeprägter sein oder der Kater heftigere Aggression zeigen. Die Lageanomlie kann früher oder später zu Entartungen oder Tumoren des Hodens führen. Dies geschieht aufgrund der höheren Körpertemperatur in der Bauchregion im Vergleich zum kühleren Hodensack.

Bei jungen unkastrierten Katern kann schon ein einfaches Abtasten der Hodensäcke Klarheit bringen.

Bei einseitiger Kastration kann wie geschrieben ein intensives Sexualverhalten Hinweise geben.

Schnelltest Kater unkastriert oder vollständig kastriert

… wenn Ihr Kater mitspielt :), viele mögen es sogar.

Mit Daumen und Finger den Penis vor verlagern. Befinden sich Widerhaken/Stacheln auf dem Geschlechtsteil ist dies ein Zeichen für einen hohen Testosteronspiegel, der Kater ist nicht vollständig kastriert.

weitere Möglichkeiten Kastration Kater festzustellen

  • Hormonuntersuchung des Blutes. Die Testosteronwerte zwischen einem kastrierten und einem unvollständig kastrierten Kater unterscheiden sich deutlich.
  • Ultraschalluntersuchung der Bauch- und Leistengegend.

Kastration Kater Kryptorchismus

Dass die Hoden des Kater sowohl im Leistenbereich als auch innerhalb des Bauchraumes liegen können, kann die Kastration verständlicher Weise erschweren! Eine langwierige Suche kann bevorstehen: In der Leistengegend befindet sich viel Fettgewebe, das Ertasten des ohnehin kleinen Hodens wird erschwert. Kann er dennoch lokalisiert werden, wird direkt darüber ein Hautschnitt gesetzt, der Hoden durch die Öffnung vorgelagert und der Samenstrang abgebunden. Liegt der Hoden im Bauchraum, wird ein entsprechender Schnitt gesetzt. Der Hoden liegt hier meistens seitlich des Blasenhalses.

Einer meiner Kater-Klienten der Tierhomöopathie wurde bis zum 4. Lebensjahr 3x kastriert – immer unvollständig – bis der hochgezogenen Hoden in der Leistengegend mittels Ultraschall „gefunden“ wurde. Erst nach der abschließenden Kastration entspannte sich für alle Beteiligten das Leben.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrem kastrierten Kater und Kater Kastration gemacht? Teilen Sie Ihre Erfahrungen

Susanne Hallo! Ich bin Susanne Peimann – hier zusammen mit Jordi. Großer Fan und Dolmetscherin der Katzenwelt, Expertin für Katzen und Katzenprobleme jeder Art, begeisterte und staunende Tierhomöopathin.

 

 

 

 

30 Gedanken zu “Rolliger Kater Kastration Kryptorchismus Hoden Bauchraum

  1. Hallo!
    Ich betreue eine Streunertruppe,zu der ein Kater gehört,der unvollständig kastriert wurde:ein Hoden im Bauchraum.Meine Frage: ist der Kater mit diesem verbliebenen Hoden zeugungsfähig? Werden überhaupt Spermien produziert? Und wenn ja: überleben diese aufgrund der höheren Körpertemperatur?

    LG Andrea

    • Hallo Andrea,
      das ist eine gute Frage, wie ich finde! Darüber hatte ich bislang ehrlich gesagt noch nicht nachgedacht. Einseitiger Hodenabstieg heißt, dass der Kater noch zeugungsfähig ist, sie sollen z. B. auch aus Zuchten ausgeschlossen werden, da es sich vererbt – ich gehe allerdings davon aus, dass diese Info darauf basiert, dass nicht kastriert wurde und somit ein Hoden in Takt ist. Bei beidseitigem Hodenabstieg sind die Kater normalerweise unfruchtbar. Die höhere Temperatur in der Bauchhöhle kann zu Hodentumoren führen. Die höhere Temperatur sorgt auch für eine dauerhafte Schädigung des spermienbildenden Gewebes. Je länger der Hoden dort verbleibt, desto stärkere Schädigungen treten auf. Da Streuner einseitig kastriert ist, kann man davon ausgehen, dass er zeugungsunfähig ist.
      Danke Dir für die gute Frage.

      Liebe Grüße, Susanne

  2. Hallo, kann es sein, dass in dem Text zum „Schnelltest, ob der Kater kastriert ist oder nicht“ ein „nicht“ oder das „un-“ zu viel sind oder es „nicht oder un-kastriert“ heißen muss? So, wie es da steht, ist es unlogisch…. da wäre das mit den Stacheln das gleich wie ohne, nämlich „nicht unkastriert“, also kastriert…! LG Karin

    Mit Daumen und Finger den Penis vorverlagern. Befinden sich Widerhaken/Stacheln auf dem Geschlechtsteil ist dies ein Zeichen für einen hohen Testosteronspiegel, der Kater ist nicht unvollständig kastriert.

    • Hallo Karin,
      da hast Du vollkommen Recht, das ändere ich :). Kannst mal sehen, man liest es sich 100x durch und findet dann doch den einen oder anderen Fehler nicht. Prima, nochmals einen herzlichen Dank für die Info!
      Liebe Grüße, Susanne

    • Mein Kater wurde mit 7 Monaten kastriert .Der rechte Hoden wurde trotz OP Bauchraum und Ultraschall nicht gefunden .Wo kann der Hoden sich befinden ..Was kann ich noch unternehmen

      • Hallo Anschi,
        Ultraschall ist natürlich schon mal sehr gut. Wie alt ist Käterchen jetzt? Ich kann mir vorstellen, dass sich der Hoden noch zeigt, wenn er etwas älter ist und der Körperbau weiter gereift ist. Bei einem Kater aus meinem Kundenkreis hatte es 4 Jahre gedauert, bis sie den 2. Hoden lokalisiert und entfernt hatten. Vorher immer wieder Untersuchungen usw.
        Wenn er noch nicht erwachsen ist, würde ich abwarten, ob sich noch was tut. Unter Umständen kann man eine zweite Klinik zu Rate ziehen. Vlt. ein TA der sich sehr gut mit Katzen auskennt und dessen Praxisraum ebenso über gute Gerätschaften verfügt. Eine zweite Meinung und Begutachtung kann hilfreich sein.
        Liebe Grüße, Susanne

  3. Auch ìch habe einen Kater wurde mit etwa 11 Mt Sterilisiert. Er ist mitlerweilen 7 Jährig und nie auf fählig. In den letzten zwei Wochen war er richtig komisch und hat mich zweimal mit den Zähnen aber nicht zu gebissen nur geknelt. Er ist ziehlich anhänglich. Was kann das sein.

    • Hallo Jeannette,
      es wird kein Problem einer ungenügenden Kastration sein. Ist er gesund? Zähne alles in Ordnung? War irgendetwas vorgefallen oder ist er insgesamt angespannter? ich würde nochmal auf weitere „Symptome“ achten und auch nochmal überlegen, ob etwas vorgefallen ist oder er vlt. Schmerzen haben könnte.
      Wenn sich das Verhalten steigert, nochmal einen Gesundheitscheck und dann ab zu einer Katzenpsychologin. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass sich das wieder legt.

      Liebe Grüße,
      Susanne

  4. Bei meinem 4 Monate alten Maincoon Kater konnte die Tierärztin Gestern keine Hoden ertasten.Kann das noch kommen?Auch hat er immer noch seine Milchzähne.Habe ihn vor 2,5 Wochen bei einer Züchterin gekauft.

    • Hallo Kerstin,
      Main Coon sind ja größere Katzen und somit Spätentwickler (ausgewachsen mit ca. 3-4 Jahren). Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass die Hoden bis zur ca. 12 Wochen abgestiegen sein sollten. Was sagt die Züchterin dazu? Sie könnte diesen Umstand bereits bemerkt haben? Sie wird ihre Katzen sicherlich sehr gut kennen, vlt. kann sie dazu weitere Klärung geben. Zahnwechsel erfolgt mit 4-6 Monaten.
      Liebe Grüße,
      Susanne

  5. Hallo Sabine,
    vor gut einem Jahr hab ich einen Kater aus dem Tierheim geholt, angeblich Wohnungskatze, 9 Jahre alt, kastriert. Drei Monate lang war das der liebste Kater, aber von Anfang an Freigänger. Dann fing er an draussen alles aufzumischen, was nach Katze oder Kater aussah. Den ganzen Sommer über war er fast nur draussen, kam nur zum Fressen rein. Jetzt wo es kalt wird, muss er wieder rein, obwohl er das Haus verlassen kann, wann er will (Katzenklappe). Nun ist es so, dass er inzwischen regelrecht unleidlich und lästig ist in der Wohnung, er knurrt und faucht meine beiden Hunde und die andere Katze schon von Weitem an. Er kommt mir vor, als wenn er dauernd unter Strom stünde, mit großen Augen und angelegten Ohren. In der vergangenen Woche kam er innerhalb von drei Tagen zweimal völlig zerhaut nach Hause. Im Haus ist nur noch Unfriede mit ihm. Mein Verdacht, dass er krank ist, kann nicht sein, ich hab ihn erst untersuchen lassen. Auch hat er guten Appetitt.
    Markieren kann er lang, eine Minute (draussen), ob es riecht, kann ich nicht sagen.
    Mein Verdacht ist nun, dass er nicht vollständig kastriert wurde, kann das sein? Aber wäre dann sein Wesen nicht schon von Anfang an so gewesen und nicht erst jetzt nach einem Jahr? Langsam müßte doch die Rangordnung im Revier geklärt sein?
    Danke und lebe Grüße
    Karin

    • Hallo liebe Karin,
      sorry, dass ich verspätet schreibe! Manchmal klappts leider nicht früher.
      Nein, ich glaube nicht, dass es an einer unvollständigen Kastration liegt, ich meine, dass es eine Erfahrung sein kann, die er draußen gemacht hat. Das hört sich alles eher nach einer Art „unverarbeitetem Erlebnis“ an! Das kommt bei Katzen vor und kann sich in unterschiedlichem Verhalten äußern! Die großen Pupillen zeugen von Angst und Stress, wie Du es beschreibst würde ich auch sagen, dass er quasi unter Dauer-Stress steht.
      Da kann man ihn rausholen, schon mal über eine homöopathische Therapie nachgedacht? Damit habe ich sehr gute Erfahrung gemacht, wenn es keine Lösung zu geben scheint.
      Wenn es an der Kastration läge, hätte das Problem schon früher auftauchen müssen – wie Du es auch schreibst.
      Wenn Du ihm helfen möchtest, suche Dir eine gute Therapeutin, die sich mit Katzen auskennt. Und parallel kannst Du schon mal überlegen, ob irgendwas Besonderes war, als das anfing: neues Tier eingezogen, draußen geprügelt, neues Familienmitglied, irgendwo eingesperrt gewesen,… Jahreszeit? Bestimmte Uhrzeiten? Gibt es Unterschiede am Tag und gibt es durch irgendwas Besserung?
      Ich würde sagen aufgrund der wenigen Infos, dass er in Dauer-Stress ist.
      Liebe Grüße,
      Susanne

  6. Hallo,
    unser Kater wurde mit 11 Monaten kastriert. Leider wurde bei der Kastration nur ein Hoden gefunden.
    Der zweite befindet sich wohl noch im Bauchraum (beim abtasten der Leistengegend wurde nichts gefunden).
    Mittlerweile markiert er in der Wohnung (hauptsächlich Sofa und Bett). Er läuft auch schreiend durch die Wohnung, als ob er nach einer rolligen Katze sucht.
    Könnte der zweite Hoden noch soviel Hormone produzieren? Sind uns unschlüssig ob wir den zweiten Hoden in einer OP suchen und entfernen lassen sollen
    Danke!

    • Hallo Matthias,

      ja, das kann am zweiten Hoden liegen. Kann aber natürlich auch andere Ursachen haben. Selbst wenn Kater unkastriert sind, markieren sie nicht automatisch im Haushalt!! Wird zwar oft vermutet, aber dem ist nicht so.
      Zwei typischen Indizien, ob es am verbliebenen Hoden liegt: riecht er stark? Körpergeruch und auch der Urin-Absatz-Geruch vorhanden? Stacheln noch auf dem Penis vorhanden? Dann ist er in jedem Fall intakt. Somit also geschlechtsreif, es kann allerdings sein, dass er zeugungsunfähig wäre.
      Ich würde in jedem Fall auch den 2. Hoden entfernen lassen. Ist leider eine „Sucherei“ aber mit heutigen Methoden kann er durchaus gefunden werden. Man tut dem Kater keinen Gefallen, wenn er im Körper verbleibt.
      Liebe Grüße, Susanne

  7. Hallo,
    mein Kater ist im Juni 2013 geboren und wurde ca im Februar 2014 kastriert.
    Er lebte von ca. 10/2013 bis 05/2015 als Freigänger mit Katzenklappe im Haus meiner Oma. Wie es nun mal aber so ist, ist Oma leider Gottes dann Anfang 2015 verstorben und ich nahm den kleinen Mann bei mir und meinen beiden anderen (kastrierten) Katzen auf – jetzt aber ohne Freigang.
    Schon damals als er noch bei Oma Freigänger war, „ritt“ er auf leeren Getränkeflaschen durch die Wohnung, mauzte wie verrückt und leckte nach einem Gerangel von 5 Min dann fleißig an seinem Geschlechtsteil.
    Als er dann eben im Mai 2015 bei mir einzog stellte er viel meiner damals 12 Jahre alten Katzendame nach und bekam, ich vermute deshalb, Stress und auch einiges auf die Mütze vom hier herrschenden damals 11-jährigen Kater. Leider hat sich das Verhältnis der beiden Kater nicht verbessert und der jüngere bekommt regelmäßig einfach mal eine von alten übern Pelz gebraten – alles ohne Blut, Kampfgeschrei und Fellverlust, aber eben doch so dass es laut scherbelt.
    Das Problem was uns jetzt seit 3 Monaten den Schlaf raubt:
    Der junge hat jetzt so eine „Macke“ dass er an Gegenständen kratzt, nachts laut miaut und auch am Boden scharrt (armes Linoleum). Zum spielen lässt er sich nicht animieren – bzw nur sehr schwer und nicht wirklich ausdauernd, sodass ein ermüdentes Spiel nicht möglich ist.
    Auch am Abend vor dem schlafen gehen hat er regelmäßig so laute Mauzanfälle. Wenn ich ihm in diesem Moment eine leere Wasserflasche hinlege fängt er an diese dann 5 min zu beackern. Danach geht er zur Ausführlichen Geschlechtsteil- und Körperpflege über – die bleibt sonst auch weitestgehend auf der Strecke.
    Auch nach wie vor stellt er der alten Katzendame nach.
    Seit 8 Monaten ist noch ein damals 11 Monate alter kastrierter Kater hinzu gekommen, welcher eigentlich gegen die angedachte Lange Weile helfen sollte – leider aber ohne Erfolg.
    Kann das Verhalten an nicht vollständiger Kastration liegen? Was kann er sonst haben? Geht es ihm nicht gut?
    Ach ja, kacken geht er nur gelegentlich – aber wenn er geht, dann sind es Haufen die auch von einem Hund sein könnten. Auch beim kacken macht er die lauten Mauzgeräusche.

    • Hallo Marcel,
      das Verhalten kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Man müsste nochmal weitere Infos zu ihm haben. Das nächtliche Miauen kommt häufiger auch schon bei jüngeren Katzen vor. Da er viele Symptome aus dem Sexualverhalten zeigt, würde ich nochmal gucken, ob er richtig kastriert wurde. Die unkastrierten Kater sind lebhafter und man hat schon zuweilen den Eindruck, dass sie nicht recht wissen wohin nun mit all dem Testosteron :). Das kenne ich auch von unserem Kater, der teilweise die ganze Nacht fiept und unruhig ist. Es kann auch etwas mit Aufmerksamkeit bekommen zu tun haben. Der Kotabsatz ist schon auffällig. Ist der Kot zu fest, Steinkot? Dann müsste man daran arbeiten und ggf. das Futter umstellen und darauf achten, dass der Kot weicher wird. Wenn Katzen so selten absetzen, dann kommt es natürlich zum Steinkot, der im Darm ausgetrocknet ist. Dann ist der Absatz auch schmerzhaft, was das Miauen erklären würde.
      Man könnte für ihn über eine homöopathische Behandlung nachdenken und ihn damit unterstützen. Dies, da er u. a. im Ausscheidungsverhalten auffällig ist. Vorher sollte jedoch abgeklärt werden, ob er komplett kastriert ist.
      Liebe Grüße, Susanne

  8. Hallo Susanne,
    wir haben eine Katze und einen Kater, beide sind Wohnungskatzen.
    die Katze ist jetzt über 4 Jahre alt der Kater 3 Mon. älter. er ist einen Monat nach unserem Kätzchen zu uns gekommen aus dem Tierheim. Beide wurden im Jan. 2014 Kastriert es war alles gut bis vor etwa 2 Monaten unser Kater angefangen hat ein seltsames Verhalten zu endwickeln. Er schläft bei mir im Bett und ist sehr schmusig was er auch vorher schon war. Nun hat er erst angefangen mir das Gesicht zu lecken, mir ins Ohr zu gurren in mein Ohr zu Zwicken und in den Hals.Er beist nicht richtig zu, aber es kneift schon ordentlich.Ich habe ihn dann jedesmal weggeschubst bin ja keine Katze. Nun nervt er mich jede Nacht mehrmals damit das er auf einem Schahl von mir der auf dem Bett liegt herumtrammpelt und seine Krallen reinschlägt, oder auf einem Kissen, in einer Ecke verbissen und das Hinterteil auf der Unterlage bewegt als hätte er eine Katze unter sich. Bei den Geräuschen kann ich nicht schlafen. Ich habe den Verdacht das er trotz Kastration jetzt rollig ist. Kann das sein nach so langer Zeit? Ich habe die Fragen und Kommentare gelesen und fand es sehr interessant. Makiert hat er bisslang nicht.

    • Hallo Ursula,
      das wäre wirklich spät nach einer Kastration. Da würde ich auch erwarten, dass das Verhalten früher aufgetaucht wäre. Allerdings schreibt z. B. Anne, dass ihre Katze jetzt nach 2 Jahren wieder rollig wurde, trotz Kastration. Zumindest liegt der Verdacht aufgrund ihres Verhaltens nahe. Ich könnte mir vorstellen, dass es vlt. an bestimmten Reizen liegt, die dann wieder diese Verhalten trotz einer Kastration oder auch möglich unzureichenden Kastration zeigen lassen. Im Februar beginnt ja die heiße Phase bei den Katzen, die Mai-Kätzchen stehen vor der Türe 🙂
      Vom Gefühl würde ich sagen, dass es bei ihm nicht an einer unzureichenden Kastration liegt, sondern vielmehr an anderen Auslösern. Schwankungen im Hormonsystem, oder eine psychische Geschichte. Da würde ich nochmal genauer gucken, ob dahingehend noch andere Dinge an ihm auffallen: Unruhe, Fressverhalten, gestresst, Veränderungen im Haushalt…
      Hoffe ich konnte zumindest etwas weiterhelfen.
      Liebe Grüße, Susanne

  9. Hallo Susanne,
    wir haben einen Perserkater, 10 Jahre, der mit ca. 9 Monaten kastriert wurde. Ein Hoden war „versteckt“, konnte aber durch mühevolles Suchen der damaligen Tierärztin gefunden werden, sodass wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von der vollständigen Entfernung beider Hoden ausgehen, zumal die OP auf unserer Küchenanrichte durchgeführt wurde und wir uns durch Inaugenscheinnahme von 2 entfernten „Klöten“ überzeugen konnten.
    Vor ca. 3 Monaten begann unser sonst total ruhiger Kater bei Streicheleinheiten mit dem Hinterteil zu zucken, seine Augen weiteten sich, wurden tiefschwarz und er zog die kraulende Hand zu sich an den Körper ran in Richtung Ledengegend. Erstaunt über dieses Verhalten untersuchten mein Mann und ich neugierig den Unterleib unseres Katers und stellten dabei eine Errektion fest. Der Penis ist aber frei von „Stacheln“ und sieht aus wie Bild 2. Seit diesem Zeitpunkt ist es uns kaum noch möglich den Kater „normal“ zu streicheln, ohne dass er das vorgenannte Verhalten an den Tag legt. Wenn wir aufhören ihn zustreicheln, setzt er sich auf und „juckelt“ auf dem Kissen oder unserem Oberschenkel hin und her, bis wir ihn von uns wegsetzen. Zeitweise ist er dadurch so unbefriedigt, dass er kreuz und quer in der Wohnung rumläuft, sich am Kratzbaum austobt und so seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringt. Es kann doch aber auch nicht so weit gehen, dass wir unsere Katze sexuell befriedigen?!
    Bewegungsmangel kann es auch nicht sein, wir haben ausreichenden Wohnraum und eine rundum Dachterrasse mit einer Seite auch noch Wiese.
    Was hat dieser Kater also nur? Seinen zweiten Frühling?

    • Hallo Pia,
      da das Verhalten erst jetzt auftaucht, wird er ausreichend kastriert sein. Ich kann mir vorstellen, dass sein Verhalten aus einer Art Über-Sensibilisierung entsteht. Das Streicheln des Katzenfells kann durchaus auch zu Reizungen führen, gerade auch wenn man des Öfteren über eine bestimmte Stelle streichelt. Da wäre z. B. interessant ob das Verhalten auch aus anderen Situationen entstehen kann? Z. B. Fellzucken kann auch ein Symptom sein, welches die Reizung deutlich macht. Wenn sich das nicht bessert würde ich ihn mal gesundheitlich durchchecken lassen.
      Liebe Grüße, Susanne

  10. Zu diesem Thema habe ich eine krasse Geschichte: Unser Kater Simba ist nun 4 Jahre und 3 Monate alt. Wir hatten ihn im Alter von 9 Monaten kastrieren lassen. Mit 12 Monaten fing er das erste mal an in der Wohnung zu markieren und das Katzenklo zu meiden… dann kam ständiges jaulen hinzu und allgemein ungewöhnliches Verhalten. Wir suchten den Tierarzt auf, welcher nur Antibiotika verschrieb, da er von einer Blasenentzündung ausging. Als wir spektisch wurden, wechselten wir den Tierarzt. Dort wurde eine vollständige Diagnostik gemacht, also mehrfach Urinuntersuchungen, Blutuntersuchung, Blasenultraschall…nichts war zu finden. Es wurden etliche Antibiotika verschrieben und Schmerzmittel und „auf gut Glück“ Nieren- und Blasenfutter. Es wurde nicht besser… die Tierärztin riet uns daraufhin ihn einschläfern zu lassen. Das wollten wir so nicht akzeptieren, also suchten wir uns eine andere Tierärztin, die in Richtung Pflanzenheilkunde sehr geschult war. Circa im Juli verschwanden die Symptome von allein bis Dezember, dann ging das Spiel plötzlich von vorn los. Das ging nun 3 Jahre hintereinander so weiter. Die Ärztin meinte irgendwann sie habe wohl Oxalatkristalle im Urin entdeckt und das wäre wohl sein Problem. Also immer wieder Schmerzmittel und die ganze Bandbeite von Homöopathika für Simba… Nichts half. So ging es wie gesagt jedes Jahr. Immer von Dezember bis Mai: markieren in der Wohnung, übelster Gestank, einen völlig unruhigen, ständig miauenden Kater, der wenig frisst. Dieses Jahr haben wir erneut den Tierarzt gewechselt und noch ein letztes mal mit der Diagnostik von vorn angefangen. Wir hatten nun einen Hormontest mit machen lassen und siehe da: Simba hat Testosteronwerte wie ein unkastrierter Kater!!! Morgen steht nun der Ultraschall bzgl. des Kryptorchismus an – wir hoffen, dass wir nun endlich die Ursache gefunden haben und dass ihm endlich mal geholfen wird. All das würde zumindest erklären, warum über all die Jahre weder Schmerzmittel, noch Antibiotika noch Homöopathie geholfen haben.

    • Hallo Hanna,
      oh je, was für eine Geschichte!! Eigentlich unglaublich. Der arme Simba. Das Erkennen dieser Problematik ist gar nicht so einfach! Allerdings, wenn ein TA ohne Untersuchung/Befund AB wg. Verdacht auf Blasentzündung verschreibt, dann weiß ich auch nicht. Gut, dass ihr gewechselt habt. Einschläfern als Idee ist auch nicht schlecht, nur weil er markiert… Unfassbar!! Also, alles alles Gute für euch und dass Simba endlich in Balance kommen darf!
      Liebe Grüße, Susanne

  11. Ich habe meinen jetzt 14 Jahre alten Kater mit 7 Monaten bekommen und ihn dann auch kastrieren lassen. Die Hoden waren in der Bauchhöhle eingewachsen und wurden auch beide entfernt.
    Er markiert seitdem in oder an alle möglichen Stellen. Entweder in Zimmerecken, gegen die Backofentür, gegen die Haustür (hier ist das Laminat schon extrem aufgequollen), auf einen Wäschehaufen vor der Waschmaschine, Einkaufstasche die auf dem Boden steht, gegen Gardinen, auf Schuhe, gegen die Wandfliesen im Bad…. Es sind also ganz unterschiedliche Dinge.
    Ich hatte mit einem Tierarzt gesprochen und der hat den Harn auf Kristalle untersucht. Ohne Befund.
    Er meint eher es hat mit der Psyche zu tun, dass er beim Vorbesitzer schlecht behandelt worden wäre.
    Ich habe es jetzt die Jahre so hingenommen obwohl es ganz schön stresst. Habe auch schon Bachblüten und Feliway Spray angewandt, ohne Erfolg.
    Ein anderer Arzt meinte er wäre zu spät kastriert worden.
    Kann das mit der Op zu tun haben? Oder Kann es sein, dass er einfach nur ein „Psycho“ ist?

    • Hallo liebe Anja,
      das klingt eher nach einem „psychischen“ Thema. Und wenn es jetzt so lange geht, dann ist es automatisiert, d. h. der ursprüngliche Auslöser ist sehr wahrscheinlich nicht mehr relevant. Mit 7 Monaten zu spät kastriert ist aus meiner Sicht Quatsch. Es gibt Kater die weitaus später kastriert werden und diese Probleme nicht haben. 7 Monate ist schon eher früh.
      Es KANN mit der OP zusammenhängen oder auch, dass er noch intakt ist, weil die Hoden nicht vernünftig erwischt wurden. Das ist aber Mutmaßung. Rein von den Infos und der Historie würde ich sagen, dass er einfach das Thema „Harnmarkieren“ hat.
      Aber es gibt die gute Nachricht, man kann immer irgendwas machen, was Besserung bringt, egal wie lange das Problem schon besteht. Viele meine Kunden kommen ja mit dieser jahrelangen Problematik zu mir. Versprechen kann ich nichts, bzw. nicht dass es ganz vorbei ist, aber wir haben gute Chancen des es sich bessert und im Laufe der Zeit ganz verschwindet.
      Denken Sie nochmal drüber nach, vlt. ist es ja eine Option dazu eine Katzenpsychologin und/oder Tierhomöopathin mit einzuspannen 🙂
      Liebe Grüße, Susanne

  12. Hallo! Mein kleiner Kater ist jetzt 11 Monate alt, geimpft etc. und vor etwa einem halben Jahr wurde festgestellt, dass er nur einen Hoden hat. Die Tierärztin meinte, ich solle ihn zum Kastrieren bringen, wenn er markiert oder sich entsprechend verhält. Das ist aber bisher nicht der Fall, er ist noch ganz verspielt und hat auch noch nicht die „Katerbacken“. Ich mache mir aber riesige Sorgen wegen der eventuell aufwändigeren OP, weil er die letzte Impfung schon nicht gut vertrug und besonders davor, dass er wegen dem inneren Hoden Krebs bekommen könnte. Ich weiß gar nicht, was ich jetzt tun soll. Gibt es eine Entwarnung? Ich persönlich hatte gehofft, dass der zweite Hoden vielleicht doch noch „nachploppt“. 🙁

    • Hallo liebe Simone,
      wenn er einen Hoden-Hochstand hat, gilt es bei der Kastration den 2. zu finden. Das ist Aufgabe der TÄ, manchmal klappt das ganz gut, manchmal folgen eine 2. oder 3. OP… leider. Aber, wenn der Hoden drin bleibt, bleibt er intakt. Markieren muss er nicht unbedingt, hat unser Kater auch nicht gemacht. Er wurde erst mit 2 Jahren kastriert – aus unterschiedlichen Gründen. Allerdings würde ich immer früher kastrieren lassen, dann wenn die Geschlechtsreife eintritt, was eigentlich schon der Fall sein sollte. Vlt. zeigt er es nicht so deutlich. Oft werden sie dann im Spiel ruppiger, sind unruhiger, wilder und nehmen nicht zu. Markieren oder nicht ist kein Indiz für die Geschlechtsreife, auch die Katerbacken nicht, die erst im Alter von ca. 2 Jahren kommen!
      Wenn er auf Impfung reagiert hat, ist das kein Wunder, viele Tiere reagieren auf die Impfstoffe, die viele Nebenprodukte als Trägermaterial enthalten. Ich würde mir die Impfung, also ob das sein muss oder nicht, überlegen, gerade wenn er schon reagiert hat!
      Die Impfproblematik ist nicht mit einer OP zu vergleichen. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Er kann natürlich sensibel sein, dann würde er vlt. auf die Narkose reagieren, aber die sind heutzutage gut abgestimmt und anders als früher.
      Krebs aufgrund des intakten Hodens denke ich nicht, allerdings immer wieder Probleme, da er unkastriert ist und somit auch das Verhalten entsprechend zeigt. Wenn nicht sinnvolle und bewusst gezüchtet werden soll, bin ich der Ansicht dass Katzen kastriert werden sollten.
      Liebe Grüße, ich bin mir sicher, Sie finden den richtigen Zeitpunkt, Susanne

  13. Mein Kater ist ca. 6/ 7 Jahre jung, genau kann ich das nicht sagen, da wir ihn von einem entfernten Nachbarn, wo er sich nicht wohl fühlte, vor 3 Jahren übernommen hatten! Was von Anfang an auffiel war, das er gerne auf Kissen rumrutscht, also sich gleich. MEHRMALS massiv selbstbefriedigt! Wir waren daraufhin bei dem Tierarzt, der ihn kastriert hatte, dies auch nach langer Sucherei im PC erstmals verneinte, dann aber meinte es hätte eine OP stattgefunden! Er riecht auch unangenehm, nicht stark, aber ich rieche es. Er ist Freigänger und lebt mit meiner 10jährigen Hauskatze zusammen(soweit er im Haus und nicht draußen ist) Das Zusammenleben gestaltet sich problematisch, da er ständig an dem Mädel dran ist, sich matscho_mässig vor ihr aufbaut und keine Möglickeit auslässt sie mit einem Genickbiss zu erobern. Es gibt immer ein Geschrei und wilde Verfolungsjagd, wobei meine Kätzin unterliegt! Alleine können wir die Beiden nicht….
    Sieht doch nach einer unvollständigen Kastration aus oder???
    L. G. S.

    • Hallo liebe Sabine,
      kann es natürlich sein, ja. Pöbeliges Verhalten können Kater auch voll-kastriert zeigen, aber Sie erwähnen den Geruch, und das würde mich in Richtung nicht ausreichend kastriert denken lassen. Testosteron-Wert? Stacheln auf dem Penis (das ist echt die einfachste Überprüng und gibt eine gute Indikation!)?
      Liebe Grüße, Susanne

  14. Hallo, mein Kater ist jetzt zwei Jahre alt. Es wurde auch nur ein Hoden gefunden.
    Bisher zwei OP’s um den zweiten Hoden zu finden bisher ohne Erfolg.
    Auch mit Ultraschall wurde schon gesucht.
    Weil er mit der in etwa gleichaltrigen zweiten Katze immer wieder Ärger suchte wollten wir in Chemisch mit einem Implantat kastrieren.
    Nach jetzt mittlerweile 4 Monaten noch immer keine Veränderung.
    Jetzt haben wir noch ein einmal den Testosterongehalt bestimmen lassen und tatsächlich der ist noch immer viel zu hoch. Also wieder kein Erfolg.
    Jetzt hat mir meine Tierärztin ein CT empfohlen um den Hoden zu finden.
    Dies ist aber eine wirklich teure Angelegenheit (600-700€).
    Jetzt ist meine Frage haben Sie Erfahrung damit ?Ist damit die Wahrscheinlichkeit den Hoden zu finden deutlich erhöht?
    Mfg Melanie

    • Hallo liebe Melanie,

      oh je, ja, das kann eine lange Geschichte sein. Wie gesagt, einer meiner Kater-Kunden über 4 Jahre den Hoden nicht gefunden und mehrere OPs hinter sich. Ich habe keine Erfahrung mit dem Erfolg von CTs, aber natürlich kann man damit mehr sehen und die Chancen sollten wirklich größer sein, den 2. Hoden zu finden, sofern das die Ursache ist.

      Wäre es mein Kater und es wäre gesichert, dass der 2. Hoden „verschollen“ ist, würde ich das machen lassen. Allein schon, weil es mit guter Chance mehrere OPs vermeidet, Stress für Kater und für Sie natürlich auch. Immer wieder Vollnarkose und Schneiden, ohne Erfolg. Dann lieber einmal „richtig“ gucken und ihn dann operieren lassen. Bei allem was ich dazu weiß und von meinen Klienten und in diesen blog-Beiträgen erfahren habe, könnte dann ein CT durchaus Sinn machen. Ich meine mich zu erinnern, dass auf diese Weise damals auch der Hoden meine Klienten-Katers gefunden wurde – nach all den Jahren. Das war ein CT oder MRT (was ja noch aufwendiger ist).

      Eine Frage noch dazu: wie sieht der Penis aus? Stacheln? Das ist ja die einfachste Methode umzusehen, ob er noch intakt ist…

      Komisch, dass die chemische Kastra dann nicht gegriffen hat.

      Chemische Kastration sollte auch nur kurz angewendet werden, ich kann mir vorstellen, dass das für die Tiere auf Dauer nicht gut ist. Man „fummelt“ ja sozusagen wieder im Hormonhaushalt herum.

      Also, toi toi toi für euch!

      Liebe Grüße,

      Susanne

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