Homöopathische Mittel

Woraus werden homöopathische Mittel hergestellt?

Die Ausgangsprodukte für die Mittel kommen aus unterschiedlichen „Reichen“: Mineralien, Pflanzen und Tierwelt. Ebenso gibt es Nosoden, welche in der Homöopathie einen Sonderplatz einnehmen. Beispiele für diese Substanzen sind Salze (Natrium), Sulfur für das Reich der Mineralien, Pulsatilla und Arnica aus dem Reich der Pflanzen, Lachesis und Naja aus dem Tierreich. Eine bekannte Nosode ist  z. B. Carcinosinum. Durch Verdünnungen und Verschüttelungen werden die Mittel Schritt für Schritt in einem bestimmten Ablauf potenziert. Dies führt zu den unterschiedlichen Potenzen:

  • D-Potenzen, Verdünnungsverhältnis 1:10
  • C-Potenzen, Verdünnungsverhältnis 1:100
  • Kv-Potenzen, nach Korsakov, entspricht dem Verdünnungsverhältnis von C-Potenzen, jedoch mit einem einfacheren und simpleren Herstellungsverfahren. Gut und schnell einsetzbar in Notfällen und in armen Ländern, wenn die „notwendigen Utensilien“ fehlen
  • LM- oder auch die Q-Potenzen, Verdünnungsverhältnis 1:50 000 (L=50 M=1000)

Die Herstellung und der Vertrieb sind gesetzlich geregelt.

Grashüpfer auf Calendula

Homöopathie für Tiere – Calendula

In der Tierhomöopathie und Humanhomöopathie verwenden wir Mittel, deren medizinische Eigenschaften vorher an gesunden Menschen getestet wurden.
Es spricht aus meiner Sicht für die Homöopathie, dass der Mensch als Versuchssubjekt dient und nicht das Tier. Hier profitieren die Tiere von den Ergebnissen an uns Menschen!